Action Aufschrei Demands a Turn Towards a Culture of Peace
The alliance Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! (Outcry – Stop the Arms Trade!) strongly criticizes the trend in the global arms trade, as presented in the latest figures from the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). It was to be feared that Germany would move up to fourth place with a global share of 5.7%, ahead of China, behind the USA, France and Russia. Germany has been among the top group of global exporters for years. The trend is sharply rising, as German arms deliveries increased by a dramatic 15 percent in the period from 2021 to 2025 (compared to 2016 to 2020).
The SIPRI figures show at an alarming rate the speed at which arms races are accelerating worldwide, but they inadequately address the resulting problems. Because German weapons and armaments are not simply sold; they are also used in conflicts around the world.
“The proliferation of weapons from war zones will further increase the likelihood of new armed conflicts given such challenges. Therefore, the SIPRI statistics should not be misinterpreted as a mere ranking, but should also be acknowledged in light of the fatal consequences of arms exports: with them, oil is poured on the fire of wars and civil wars,” criticizes Jürgen Grässlin, spokesperson for the Aktion Aufschrei campaign and national spokesperson for DFG-VK. “Thousands of people have become and continue to become victims of this unbridled arms export policy.”
“Arms exports to crisis and war regions of the world or to states with a poor human rights record are not a badge of honor for the performance of any industry – they are a dangerous game with the lives of people on the ground,” says Vincenzo Petracca, spokesperson for Aktion Aufschrei and member of AGDF.
“German politics wants more and more arms exports. It facilitates the export of war weapons and armaments, thereby hollowing out its own and international restrictions. The decision for or against an export is increasingly made from the perspective of strategic opportunity or economic profitability,” adds Andreas Seifert, coordinator of the Aktion Aufschrei campaign.
The enormous sums spent on armaments worldwide are diverted as resources from states – for example, from combating the consequences of climate change, hunger, or for solving social problems. The Aufschrei alliance demands from the federal government with CDU/CSU and SPD a consistent turnaround – from the current policy of supporting war through arms exports towards a culture of peace with disarmament and peace negotiations.
Media Contact:
Jürgen Grässlin, Spokesperson for “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!” and national spokesperson for DFG-VK, M: 0170-6113759, graesslin@dfg-vk.de
Vincenzo Petracca, Spokesperson for “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!” and member of AGDF, Vincenzo.Petracca@kbz.ekiba.de
Dr. Andreas Seifert, Coordinator “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!”, M: 0176-9906 7209,a.seifert@aufschrei-waffenhandel.de
Supporting Organizations of the Campaign: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e. V. (AGDF) • aktion hoffnung Rottenburg-Stuttgart e. V. • Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR • Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) • Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges e. V. (IPPNW) Deutschland • NaturFreunde Deutschlands • Netzwerk Friedenskooperative • Internationale katholische Friedensbewegung pax christi – Deutsche Sektion • JuristInnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) Deutsche Sektion • Ohne Rüstung Leben (ORL) • Deutsche Franziskanerprovinz • RüstungsInformationsBüro (RIB e. V.) • terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not • Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden (WfGA)
More than a hundred other organizations and peace initiatives cooperate locally within the action alliance.
【German】
Deutschland viertgrößter Exporteur von Kriegswaffen – mit fatalen Folgen!
Aktion Aufschrei fordert Umkehr zu einer Kultur des Friedens
Das Bündnis Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! kritisiert massiv den Trend im globalen Waffenhandel, wie ihn das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI in seinen jüngsten Zahlen darstellt. Dass Deutschland mit einem globalen Anteil von 5,7 % vor China auf dem vierten Rang aufrückt – hinter den USA, Frankreich und Russland – war zu befürchten. Deutschland gehört seit Jahren in die Spitzengruppe der weltweiten Exporteure. Tendenz stark steigend, denn im Zeitraum von 2021 bis 2025 nahmen die deutschen Waffenlieferungen (im Vergleich zu 2016 bis 2020) um dramatische 15 Prozent zu.
Die SIPRI-Zahlen zeigen in erschreckender Weise, in welchem Tempo die Rüstungsspiralen weltweit an Fahrt aufnehmen, aber sie benennen die daraus resultierenden Probleme nur unzureichend. Denn deutsche Waffen und Rüstungsgüter werden nicht einfach nur verkauft, sie kommen auch in den Konflikten der Welt zum Einsatz.
„Die Proliferation von Waffen aus den Kriegsgebieten wird die Wahrscheinlichkeit neuer bewaffneter Konflikte angesichts solcher Herausforderungen weiterbefördern. Die SIPRI-Statistik sollte also nicht als reines Ranking missverstanden werden, sondern auch im Lichte der fatalen Folgen von Rüstungsexporten zur Kenntnis genommen werden: Mit ihnen wird Öl ins Feuer der Kriege und Bürgerkriege gegossen”, kritisiert Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne Aktion Aufschrei und Bundessprecher der DFG-VK. „Abertausende Menschen wurden und werden zu Opfern dieser hemmungslosen Rüstungsexportpolitik.”
„Rüstungsexporte in die Krisen- und Kriegsregionen der Welt oder in Staaten mit schlechter Menschenrechtsbilanz sind kein Ruhmesblatt für die Leistungsfähigkeit irgendeiner Industrie – sie sind ein gefährliches Spiel mit dem Leben der Menschen vor Ort”, sagt Vincenzo Petracca Sprecher von Aktion Aufschrei und Mitglied der AGDF.
„Die deutsche Politik will mehr und mehr Rüstungsexporte. Sie erleichtert den Export von Kriegswaffen und Rüstungsgütern und höhlt dabei die eigenen und die internationalen Restriktionen aus. Die Entscheidung für oder gegen einen Export wird immer öfter unter dem Aspekt strategischer Opportunität oder wirtschaftlicher Profitabilität getroffen”, fügt Andreas Seifert, Koordinator der Kampagne Aktion Aufschrei, hinzu.
Die enormen Summen, die weltweit für Rüstung aufgewendet werden, werden als Ressourcen den Staaten entzogen – beispielsweise zur Bekämpfung der Folgen des Klimawandels, des Hungers oder zur Lösung sozialer Probleme. Das Aufschrei-Bündnis fordert von der Bundesregierung mit CDU/CSU und SPD eine konsequente Umkehr – von der derzeitigen Kriegsunterstützungspolitik durch Rüstungsexporte hin zu einer Kultur des Friedens mit Abrüstung und Friedensverhandlungen.
Kontakt für die Medien:
Jürgen Grässlin, Sprecher der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!” und Bundessprecher der DFG-VK, M: 0170-6113759, graesslin@dfg-vk.de
Vincenzo Petracca, Sprecher der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!” und Mitglied der AGDF, Vincenzo.Petracca@kbz.ekiba.de
Dr. Andreas Seifert, Koordinator „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!”, M: 0176-9906 7209, a.seifert@aufschrei-waffenhandel.de
Trägerorganisationen der Kampagne: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e. V. (AGDF) • aktion hoffnung Rottenburg-Stuttgart e. V. • Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR • Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) • Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges e. V. (IPPNW) Deutschland • NaturFreunde Deutschlands • Netzwerk Friedenskooperative • Internationale katholische Friedensbewegung pax christi – Deutsche Sektion • JuristInnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) Deutsche Sektion • Ohne Rüstung Leben (ORL) • Deutsche Franziskanerprovinz • RüstungsInformationsBüro (RIB e. V.) • terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not • Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden (WfGA)
Mehr als hundert weitere Organisationen und Friedensinitiativen arbeiten lokal im Aktionsbündnis mit.